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Traumatherapie

Boy with Ball

Wenn Kinder oder Jugendliche traumatische Erfahrungen wie einen Unfall, Missbrauch oder Misshandlung erlebt haben, leiden sie in der Folge häufig an Problemen in mehreren Lebensbereichen. Sie müssen ständig an das Erlebte denken, haben Schlafstörungen und Albträume. Sie fühlen sich traurig oder ängstlich und ziehen sich von anderen zurück. Manche werden schnell wütend, können sich schlecht konzentrieren und haben Schwierigkeiten in der Schule.

Nicht jede traumatisierte Person entwickelt eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Einige Menschen entwickeln einige Symptome wie die oben aufgeführten, aber sie verschwinden nach einigen Wochen. Dies wird als akute Belastungsstörung (ASD) bezeichnet.

Wenn die Symptome länger als einen Monat andauern und die Funktionsfähigkeit der Person ernsthaft beeinträchtigen, kann die Person an PTBS leiden. Einige Menschen mit PTBS zeigen Monate nach dem Ereignis selbst keine Symptome. Und manche Menschen beschäftigen sich für den Rest ihres Lebens mit PTBS-Symptomen einer traumatischen Erfahrung. Die Symptome einer PTBS können zu Panikattacken, Depressionen, Selbstmordgedanken und -gefühlen, Drogenmissbrauch, dem Gefühl der Isolation und der Unfähigkeit, die täglichen Aufgaben zu erledigen, eskalieren.

GEMEINSAME REAKTION UND SYMPTOME VON TRAUMA

Die Reaktion auf ein traumatisches Ereignis ist bei den Menschen sehr unterschiedlich, es gibt jedoch einige grundlegende, häufige Symptome.

Emotionale Zeichen sind:

  • Traurigkeit

  • Zorn

  • Ablehnung

  • Angst

  • Schande

Das kann dazu führen:

  • Albträume

  • Schlaflosigkeit

  • Schwierigkeiten mit Beziehungen

  • Emotionale Ausbrüche

Häufige körperliche Symptome:

  • Übelkeit

  • Schwindel

  • veränderte Schlafmuster

  • Veränderungen im Appetit

  • Kopfschmerzen

  • Magendarm Probleme

Psychische Störungen können umfassen:

  • PTBS

  • Depression

  • Angst

  • Dissoziative Störungen

  • Drogenprobleme

Woman in Therapy

Was ist ein Trauma?

Je länger wir leben, desto unvermeidlicher ist es, dass wir ein Trauma erleben. Trauma ist die Reaktion auf ein zutiefst belastendes oder störendes Ereignis, das die Fähigkeit eines Menschen zur Bewältigung überfordert, Gefühle der Hilflosigkeit hervorruft, sein Selbstbewusstsein und seine Fähigkeit, die gesamte Bandbreite an Emotionen und Erfahrungen zu spüren, verringert.

Ich bin spezialisiert auf die Behandlung von traumatisierten Kindern und  Jugendlichen im Alter von 3 bis 21 Jahren. Meine Vorgehensweise ist ressourcenorientiert. Neben der Bewältigung und Verarbeitung der Traumatisierung geht es vor allem um eine Stärkung von Kompetenzen und den Blick nach vorne. Bei jüngeren Kindern und Jugendlichen beziehe ich die Eltern oder andere Bezugspersonen (z.B. Pflegeeltern, Erzieher) mit ein.

Was genau passiert in einer Traumatherapie?

Vor der Therapie wird in einer ausführlichen klinisch-psychologischen Diagnostik mit dem Kind oder Jugendlichen und mit den Eltern oder Bezugspersonen die Belastung erfasst und der Behandlungsbedarf ermittelt.

Jumping Child

Am Anfang der Therapie erhalten das Kind oder der Jugendliche und seine Bezugsperson Informationen über die Ursachen der bestehenden Probleme und über die Wirkungsweise der Therapie. Die jungen Patienten lernen Strategien, die Ihnen Entlastung und Sicherheit geben. Sie üben sich zu entspannen und mit überflutenden Gefühlen und belastenden Gedanken umzugehen. Eltern erhalten Hilfestellung für schwierige Erziehungssituationen.

Little Boy Jumping

 Im mittleren Teil der Therapie hilft der Therapeut dabei, die traumatischen Ereignisse aufzuschreiben und zu besprechen. Dadurch nehmen die belastenden Gefühle

und die ungewollten Erinnerungen ab.

Kitty Love

Im dritten Teil der Therapie werden Ängste überwunden,

die seit dem Trauma bestehen. Kinder und Jugendliche lernen, wie sie ihr Leben künftig sicher und zufriedenstellend gestalten können.

Je kleiner die Kinder, desto enger werden die Eltern oder Bezugspersonen in jeden Schritt einbezogen. Jugendliche meistern die Therapie meistens alleine und brauchen weniger Unterstützung durch die Erwachsenen.

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